Skolo

Texte - Links - Materialien zum Thema Schule & Unterricht

  Texte

Ein Mosaik vielfältiger Kompetenzen

Schülerinnen und Schler sind nicht nur unterschiedlich hinsichtlich ihrer kognitiven Voraussetzungen für erfolgreiches schulisches Lernen, sondern auch davon unabhängig, in ihren Voraussetzungen für bestimmte Arten des Lernens, d.h. für die Unterrichtsmethode, durch die eine nachhaltige Erarbeitung des Lehrstoffs erfolgen soll. - Es ist daher nicht nur entscheidend, der Heterogenität in den kognitiven Voraussetzungen durch individualisiertes Lernen zu begegnen, sondern ebenfalls der Heterogenität in den unterschiedlichen Voraussetzungen für eine bestimmte Art und Weise des Lernens Rechnung zu tragen und Schülerinnen und Schüler bei der Frage "wie" sie etwas lernen wollen, mitzunehmen! Obwohl auch in der Hattie-Studie den Voraussetzungen bei den Lernenden  (Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept...) die höchste Wirksamkeit auf die Lernergebnisse vor allen anderen Faktoren bestätigt wird, spielt das in der Diskussion keine Rolle. Es geht immer nur darum, Schülerinnen und Schüler dazu zu bringen, um für alle gleich vorgegebene Standards zu erfüllen. Ihr Individualität wird bei der Diskussion um "individualisiertes Lernen" überhaupt nicht gewürdigt. Wie könnte man anders vorgehen? Wie könnte z.B. eine Gemeinschaftsschule sinnvoll konzipiert werden? Eine Konzeption, die wissenschaftlich begründbar ist und nicht im ideologischen Wolkenkuckucksheim ihre Begründung findet? - Hierzu wird hier ein konkreter, psychologisch begründeter Vorschlag vorgestellt!

Selbstgesteuertes Lernen- Korsett oder Freiraum für die Kompetenzentwicklung?          

Die aktuelle Bildungsreform betont sehr stark das "Individualisierte Lernen". Insbesondere reformpädagogisch motivierte Methoden, die einen hohen Anspruch an Selbstverantwortung und Selbststeuerung mit sich bringen, werden favorisiert. - Außer Acht bleibt allerdings, dass die psychologischen Voraussetzungen für das, was man als Pädagoge nachhaltig wirksam und effektiv ansieht, nicht immer gegeben sind. Wenn "verordnete" Methoden zur Erarbeitung des Lehrstoffs eben nicht auf jene notwendigen  psychologischen Voraussetzungen treffen, dann entsteht hier ein Zwang, der dem individuellen Lernenden nicht gerecht wird. Man ist dann wieder bei einer neu definierten "Homogenitätsillusion" angelangt: Alle Schülerinnen und Schüler lernen am besten auf die Weise, die wir (als Lehrer) für sie vorgesehen haben!

Individuelles Fördern, differenzierter Unterricht und Selbstregulation des Lernens   

Veröffentlicht bei PEDOCS Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt a.M.

Selbstreguliertes Lernen ist äußerst voraussetzungsreich. Es stellte eine sehr effektive und vielfältig zur Kompetenzentwicklung führende Unterrichtsform dar.  Nur: Einfach entsprechende Lernumgebungen zu gestalten und Schülerinnen und Schüler diesen auszusetzen, damit erreicht man nichts!

Offenes Lernen in der Primar- und Sekundarstufe I   

Veröffentlicht bei PEDOCS Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt a. M.

Warum ist es in der Grundschule offensichtlich einfacher, eigenverantwortliches Lernen zu installieren, während sich in der Sekundarstufe I enorme Schwierigkeiten ergeben. - Es wird hier eine Möglichkeit vorgestellt, wie man durch eine Integration anleitender und freigebender Unterrichtsmethoden auch den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 -10 gerecht werden kann.

Sich selbst gesteuert bilden   

Ein grundsätzliches Ziel der Erziehung ist "Autonomie". Autonomes Lernen ist daher ein selbstverständliches Ziel einer Schule, der es um nachhaltige, kompetenzorientierte Weiterentwicklung der Lernenden geht. "Autonomie" beinhaltet aber auch Selbstverantwortung. Hier treffen dann zwei grundsätzliche Dilemmata aufeinander: Die Verantwortung des Lehrers, die Heranwachsenden zu einem Maximum an erreichter Autonomie zu führen, was grundsätzlich schon ein Widerspruch ist und  nur möglich wird durch die Verantwortung des individuellen Lernenden, den eigenen Autonomieanspruch zeitlich begrenzt teilweise zurückzunehmen, um sich dieser "Führung"  (womit auch eine besonderes gestaltete Lernumgebung gemeint sein kann) zu überlassen, um dadurch letzten Endes wieder ein noch größeres Maß an Autonomie zu gewinnen.. Dies ist anders als durch eine auf Freiwilligkeit und gegenseitigem Vertrauen und Respekt beruhende Vereinbarung gar nicht denkbar! Auf jeden Fall ist es kein sich von selbst ergebendes "Agreement" als Teil eines institutionellen Settings.

Lernen in Projekten - München 2007

Eine Übersicht über die Theorien zum Projektunterricht, bzw. dem so genannten "projektorientierten Lernen" und deren ideologische Basis. Entwickelt werden - auf der Basis von grundsätzlichen psychologischen und pädagogischen Erkenntnissen zum selbstregulierten Lernen - Möglichkeiten zur sinnvollen Nutzung der Projektemethode, wobei es nicht um ideologisch begründete Zielsetzungen geht (wie in den 70er Jahren, wo die Projektmethode vielen als "Hebel für gesellschaftliche Veränderungen" galt), bzw. als Gegenmodell zu schulischem Lernen), sondern allein um effektives, nachhaltiges und kompetenzorientiertes Lernen in einem Unterricht, der verschiedene Vorgehensweisen kombiniert, unter anderem die Projektmethode.

Online Lernen

Online - Chemiebuch für die Sekundarstufe I

Deutscher Bildungsserver